Das Terrarium sollte für die Bedürfnisse der Kornnatter
angepasst sein. Für die Terrariengröße gilt als Mindestgröße für ein Paar das 1,0 x 0,5 x 1,0 (Länge x Tiefe x Höhe) multipliziert mit der Länge der Natter in Meter.
Eine selbstgebastellte Rückwand mit Stufen oder die Verwendung von
Naturkorkplatten eignen sich bestens für die Kletterbedürfnisse von Kornnattern. Ebenso sollten auch Äste zum Klettern bzw. als hochliegende Ruheplätze vorhanden sein. Dazu eignen sich am besten Rebstöcke und Mangrovenwurzeln. Wer sich diese Anschaffungskosten sparen möchte kann auch Obstgehölz aus dem Garten entnehmen. Für die Desinfektion ist es ausreichend, die Äste mit kochendem Wasser mehrmals zu wässern und anschließend gut trocknen zu lassen. Auch besteht die Möglichkeit, die Äste in der Backröhre kurzfristig zu erhitzen, um eventuelle Schädlinge abzutöten.
#Kunststoffpflanzen sind sehr zu empfehlen und von echten Pflanzen ist Abstand zu nehmen. Die echten Pflanzen werden von den Kornnattern plattgewalzt. Die Töpfe werden gerne als Toilette benutzt, was das sauberhalten des Terrariums erschwert.
Die Wasserschalen sollen immer so groß ausfallen, das sich die Schlagen auch mal hineinlegen können. Das Wasser ist täglich zu wechseln.

Die Tagestemperatur sollte zwischen 24° und 28° liegen und Nachts zwischen 18° bis 20° (Raumtemperatur), wobei auf ein Temperaturgefälle innerhalb des Terrariums zu achten ist.
Die Luftfeuchtigkeit im Terrarium sollte tagsüber um die 60% betragen, nachts dann auf ca. 70-80%. In der Häutungszeit kann es notwendig sein, die Luftfeuchtigkeit auch am Tage zu erhöhen.
Ebenso wird regelmäßig das Terrarium mit einem Wassersprüher eingesprüht, damit die Luftfeuchtigkeit immer zwischen 40%-60% beträgt.
Die Werte lassen sich am besten mit einem Thermo-/ Hygrometer überwachen.
Man sollte Staunässe unbedingt vermeiden, da die Kornnatter schnell zu Pilzerkrankungen der Haut neigt.
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