Bevor man sich Frettchen anschafft, sollte der Käfig bereits stehen, die Wohnung frettchensicher sein und ausreichend Futter da sein. Ebenso wichtig ist es,
dass der zukünftige Tierhalter über die Haltung der Frettchen ausreichend Bescheid weiß. Dazu gehört unter anderem die Haltung, Ernährung, Verhalten und über die Pflege. Vor der Anschaffung sollte man bereits einen erfahrenen Tierarzt gefunden haben, der sich mit Frettchen auskennt. Frettchen sollten einmal jährlich gegen Tollwut und Staube geimpft werden. Sie können bei guter Pfrlege bis zu zehn Jahre alt werden. Umso älter die Tiere werden, umso wahrscheinlicher ist es, dass die Tiere wegen einer Krankheit zum Tierarzt müssen. Jeder Tierarztbesuch kostet Geld, gerade wenn das Frettchen an etwas Ernstem erkrankt, ist man schnell einige hundert Euro los.
Ob man sich Rüden oder Fähen anschafft ist jedem selber überlassen. Rüden werden größer und sind meistens verschmuster und lieber. Fähen sind kleiner und meistens frecher, aktiver und wilder als Rüden. Am besten ist es, wenn man sich mehrere Züchter, Tierheime, Frettchenhilfen oder Privatpersonen anschaut, um die passenden Tiere zu finden. Die Tiere sollten freundlich und interessiert auf einen zukommen. Das Tier sollte keine Angst haben auf den Arm genommen zu werden, vor allem sollte das Tier einen gesunden Eindruck machen. Verklebte Augen und stumpfes Fell sprechen nicht gerade für ein gesundes Tier. Die Ohren sollten sauber sein, die Krallen nicht zu lang, die Aftergegend sauber und ohne Verschmutzungen sein. Gerade für einen Frettchenneuling ist es besser, wenn man sich ältere Frettchen holt. Welpen müssen erst einmal erzogen werden, dies braucht viel Zeit, Gedult und starke Nerven. Außerdem ist der Charakter bei älteren Tieren bereits geprägt, bei Welpen noch nicht. Jungtiere zwicken beim Spielen gerne einmal fester in die Finger um zu testen, wie weit sie gehen dürfen. Außerdem sind Welpen in den seltensten Fällen stubenrein. Die meisten älteren Frettchen sind ausserdem bereits kastriert, so spart man sich diese Kosten zusätzlich. 
Aber auch der frühere Tierhalter sollte einen guten Eindruck machen. Man sollte wissen wie seine Tiere gehalten werden, welches Futter sie bekommen und wie gut seine Kenntnisse mit der Tierart sind. Frettchen aus einer schlechten Haltung können später Probleme bereiten. Wie schon einmal erwähnt, kosten Frettchen Geld. Als Anschaffungskosten kommen neben den normalen Abgabegebühren noch die Erstanschaffung von einem Käfig und Zubehör dazu. Bei gesunden Tieren bleiben die Tierarztkosten beim jährlichen Impfen. Jungtiere sollten mit dem richtigen Alter auf jeden Fall kastriert werden.
Sobald es wirklich sicher ist, dass Frettchen einziehen sollen, geht es nur noch darum, woher man sich die Tiere holt. Am sinnvollsten ist es, wenn man sich bei verschiedenen Anlaufstellen meldet, um zu sehen, wo welche Frettchen abgegeben werden. Geeignete Anlaufstellen wären z.B. Frettchenzüchter, Privatpersonen, Tierheime und Frettchenhilfen.
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